The L Word – Die komplette erste Staffel
Rezension: Die Serie, die ganz locker jetzt schon einen Kult-Status erreicht hat. “The L Word” dreht sich um Leben und Lieben einer Clique von lesbischen, bisexuellen, heterosexuellen und transsexuellen Freundinnen im Nobelviertel West Hollywood in Los Angeles und behandelt Themen wie lesbische Elternschaft, künstliche Befruchtung, Coming Out, Bi- und Transsexualität, aber auch Drogenmissbrauch, Abtreibung, Rassismus, Extremismus und Brustkrebs. “The L Word” ist eine vom US-amerikanischen Pay-TV-Sender Showtime ausgestrahlte Fernsehserie. Laut Showtime geht die Serie Anfang 2009 in eine sechste Staffel. Die sechste und somit letzte Season soll nur noch acht statt wie bislang 12 bis 13 Folgen umfassen.
Die Clique besteht aus einem mehr oder weniger festen Kern. Da wäre Bette Porter (Jennifer Beals), die Museumsdirektorin mit viel Geld und wenig Mut ihren Gefühlen freien lauf zu lassen. Kit Porter (Pam Grier) eine tolle Sängerin und durch einen glücklichen Zufall Besitzerin des “The Planet”. Alice Pieszecki (Leisha Hailey) Journalistin für das L.A. Magazine und Radiomoderatorin für den Sender KCRW und die einzige bisexuelle in der Gruppe. Shane McCutcheon (Katherine Moennig) die Friseurin, die scheinbar schon alle Frauen in Los Angeles für sich gewinnen konnte. Jenny Schecter (Mia Kirshner) eine echt durchgeknallte und in ihrer Kindheit missbrauchte Schriftstellerin. Sie war auch schon Kellnerin in einem Fast Food Restaurant oder Kassiererin. Jenny war verheiratet, jetzt scheint es so als wäre sie lesbisch, aber ganz genau weiß sie das selbst nicht.
Ab jetzt wird es komplizierter, denn die Serie basiert auf einer Vermutung von Alice. Sie behauptet, dass die Welt einfach viel zu klein ist, dass jede Lesbe schon mal mit der Anderen zusammen war oder zusammen kommen wird. Deshalb hat sie an Ihrer Wohnungswand ein Beziehungsgeflecht gezaubert, um diese Behauptung zu beweisen. Unter anderem wird dort folgendes Geflecht festgehalten:
Bette war jahrelang mit Tina Kennard (Laurel Holloman) zusammen. Tina hatte aber zwischenzeitlich was mit Helena Peabody (Rachel Shelley) einer stinkreichen Tochter und Inhaberin der Peabody Foundation. Jetzt ist Tina gar nicht mehr so lesbisch und probiert mal wieder die Jungs. Na denn… Alice liebt die Tennisspielerin Dana Fairbanks (Erin Daniels), doch Dana ist mit Lara Perkins (Lauren Lee Smith) einer Sous-Chefin zusammen. Jenny war mit Timothy Haspel (Eric Mabius) einem Schwimmtrainer verheiratet, doch dann kam Marina Ferrer (Karina Lombard) ehemalige Besitzerin des “Planet” und hat sie der lesbischen Liebe näher gebracht. Seither ist Jenny mit diversen Damen und Herren zusammen, auch mit Moira, die nun Max Sweeney (Daniela Sea) ist. Max ist IT Programmierer(in) und eine Frau zu Mann Transgender. Jetzt zu Shane McCutcheon, die lesbische Friseurin mit unzähligen One-Night-Stands. Shane ist das Phänomen der Serie, denn sie bestätigt Alice’s Theorie in jedem Fall. Ihre nach eigenen Angaben einzige Beziehung ist Carmen. Carmen de la Pica Morales (Sarah Shahi) ist DJane und TV – Assistentin in Fernsehstudios. Sie glaubt Shane gezähmt zu haben. Bette hat eine Schwester, Kit. Kit ist die einzige Hete in der Serie. Sie hatte allerdings was mit Ivan Aycock, Transgender. Das hat sie verwirrt, aber nun liebt sie Angus Partridge (Dallas Roberts) ein Musiker und die Manny von Bette und Tinas Baby Angelica Kennard (Olivia Windbiel).
Bevor kein Mensch mehr durchblickt, nur noch so viel, langweilig wird die Serie nicht und Klischees werden auch nicht bedient. Das Unglaubliche ist das ausgiebige Sexualleben der Serienheldinnen. Alle Frauen sind extrem sexy, jede auf ihre Weise und Gesprächsbedarf gibt es immer. Auch die angesprochenen Themen sind teilweise (bis auf die Homosexualität *LOL*) überaus interessant. Die Serie ist gute Unterhaltung, kein Abziehbild der Realität, aber das ist “Sex in the City” (womit “The L-Word” oft verglichen wird) auch nicht. (Rezension von www.villa-regenbogen2000.de) (weiter …)
Produktinformationen:
- Darsteller: Jennifer Beals, Erin Daniels, Leisha Hailey
- Regisseur(e): Rose Troche
- Format: AC-3, Dolby, PAL, Surround Sound
- Sprache: Französisch (Dolby Digital 2.0 Surround), Deutsch (Dolby Digital 2.0 Surround), Englisch (Dolby Digital 5.1)
- Untertitel: Niederländisch, Französisch
- Region: Region 2
- Bildseitenformat: 16:9
- Anzahl Disks: 4
- FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
- Studio: MGM Home Entertainment GmbH (dt.)
- Erscheinungstermin: 6. November 2006
- Produktionsjahr: 2005
- Spieldauer: 656 Minuten
Tags:L-Word, Lesbenfilm, Lesbenserie
Quelle: Den Original-Artikel lesen


Oktober 7th, 2009 at 09:40
Super Blog! Die Serie scheint echt cool und interessant zu sein. Ich glaube, dass sie mir sehr gut gefällt. Vielen Dank für die ausführliche Information!
LG Ramona