veröffentlicht: Oktober 9th, 2009
Loving Annabelle (OmU)
Zunächst möchte ich erwähnen, dass es diesen Film nur im Original mit Untertitel gibt. Dies ist aber wirklich nicht schlimm, da die Dialoge eher kurz gehalten sind und man dem Filmgeschehen wirklich gut folgen kann. Im Gegenteil, dies ist einer der Filme, bei dem man durchaus mal versuchen kann, seine Englischkenntnisse zu testen. Nun aber zum Film selbst. Auch hier ein Satz vorweg, es gibt kein wirkliches HappyEnd, eigentlich ist das Ende eher offen, aber auch das empfinde ich eher positiv. Nach den ersten Minuten wird man sofort an den Klassiker Mädchen in Uniform erinnert. Die Schülerin Annabelle ist schon zweimal der Schule geflogen und wird nun von ihrer Mutter, eine einflussreiche Politikerin, in das streng geführte Internat (kirchlich) abgeschoben. Die weitere Story ist eigentlich eher flach gehalten, aber das macht auch nichts, da es es Grunde nur um die Beziehung von Annabelle zu ihrer Lehrerin Simone geht. Zwischen beiden knistert es von Anfang an und letztlich lassen sie dann ihren Gefühlen freien Lauf und werden natürlich erwischt. Das war es eigentlich auch schon. der Film ist trotzdem nett anzusehen, da das Knistern und sich langsam aneinander annähern sehr nett in Szene gesetzt wurde. Auch spielt der Sex hier nicht die Hauptrolle, auch wenn er zum Schluß nicht zu kurz kommt. Kleine Nebengeschichten, die diverse Probleme ansprechen werden auch noch eingebracht, so dass man zumindest ab und zu auch ein wenig sein Gehirn einschalten muss. So geht es recht oft um Religion, Annabelle will ihre buddhistische Gebetskette nicht ablegen, während Simone eine Kette mit Kreuz trägt, die ihrer verstorbenen ersten Liebe gehörte. Diese kleinen Nebengeschichten werden nur angedeutet, aber immer hin
. Das Ende werde ich natürlich nicht verraten. Fazit für mich, er kann dem Original Mädchen in Uniform, nicht das Wasser reichen, aber wie so oft bei Lebsbenfilmen, er ist nicht tiefsinnig aber unterhaltsam. (weiter…)

